TLRS Treffen Nürnberg 2017

Das TLRS Treffen 2017 in Nürnberg stand unter dem Motto „Großraumwagen“. Dies habe ich genutzt, um meine japanischen Spur N Modelle in Minashima zu zeigen.

Da ich per Bahn angereist bin, musste Minashima zuerst als handliches Paket verschnürt werden:
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Aufgebaut sieht Minashima so aus:
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Unterstützt wurde ich dabei von Manuel, der mich mit Minashima fotografiert hat:
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Auch wenn die Fahrzeuge schon viele Jahre alt sind, so sind sie auch heute in japanischen Städten noch im Dienst:
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Typisch für Japan sind farbenfrohe Werbungen und Bemalungen:

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H0 Fahrzeuge habe ich auf der Anlage von Holger Ott gezeigt, natürlich ausschließlich Großraumwagen, wie hier den Hamburger V2U50 mit Beiwagen V2B:

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In meinem Flickr Album sind mehr Bilder zu finden: Bilder

Wuppertaler Modellbahntage 2016

Bei den Wuppertaler Modellbahntagen habe ich zusammen mit Kollegen wieder teilgenommen. Leider war durch Krankheit meine Anwesenheit sehr eingeschränkt.

Wuppertaler Modellbahntage 2016

Weitere Bilder sind in meinem Flickr Album zu finden: Bilder

Carl de Meij, Kevin Means gefällt dieser Artikel

Vorbereitung für das TLRS Treffen in Nürnberg

Das Thema der diesjährigen Veranstaltung lautet „Die Modellstraßenbahnwelt der Großraumwagen“.

Ich werde meine japanische Anlage Minashima zusammen mit unterschiedlichen Großraumwagen aus Fernost ausstellen.

Die Veranstaltung findet vom 04. – 05.02.2017 im historischen Straßenbahnbetriebshof St. Peter in Nürnberg statt.

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Fortsetzung folgt …

Tag des offenen Denkmals im Betriebshof Am Steinberg der Rheinbahn, 11.09.2016

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Auch im Betriebshof Am Steinberg fand eine Veranstaltung anlässlich des Tag des offenen Denkmals am 11.09.2016 statt.

Auf einer Länge von ca. 10,5m präsentiere ich meine Modellstraßenbahnanlage nach Vorbild der Rheinbahn. Neben einer Nachbildung der Stadtbahnstrecke nach Ratingen zeigte ich die ersten Ergebnisse meiner Nachbildung des Betriebshofes Am Steinberg. Fertig ist bisher das Gleisvorfeld mit seinen 4 Aufstellgleisen. Das Haus der Betriebshofverwaltung, sowie das Nebenhaus sind nach echtem Vorbild entstanden.

Die Bilder sind wie immer auf Flickr zu betrachten: https://flic.kr/s/aHskDqFsAz

Für die Technikinteressierten:

  • echter Oberleitungsbetrieb
  • DCC Zentrale z21 (weiß) von Roco
  • Gleise Tillig Standard
  • Oberleitung Sommerfeldt (Masten), der Rest ist Selbstbau
  • Fahrzeuge: bis auf den Gleiskraftwagen Robel (Viessmann) und den Verbandszug (Kato) alles Selbstbau

Danke an meine Vereinskollegen von der Linie D, die mich und Manuel so tatkräftig beim Betrieb der Anlage unterstützt haben.

 

 

Die Kieler Straßenbahn

1985 eingestellt, erinnert heute in Kiel nahezu nichts mehr, dass dort mal eine Straßenbahn fuhr. 

Ich habe dies zum Anlass genommen, die Fahrzeuge der Kieler Straßenbahn im Modell nachzubilden.

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Aus den Jahren 1908 – 1909 stammt der Triebwagen von Falkenried, Hamburg der Serie 150-191.

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Sehr modern waren die um 1940 beschafften Triebwagen 216-226 der Waggonfabrik Wismar. Die Ähnlichkeit zu den vor wenigen Jahren konstruierten Niederflurwagen, z.B. der Rheinbahn, bzw. zum ESW sind nicht zu übersehen.
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Nahezu baugleich waren die Beiwagen der Waggonfabrik Uerdingen, die bis zum Ende der Kieler Straßenbahn an die GT6 angehangen waren. Der GT6 ist als H0 Modell von der Fa. Halling erhältlich.

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Nach dem Krieg wurden neue Karosserien auf die Fahrgestelle von kriegszerstörten Fahrzeuge derReihe 216-226 gebaut. Aufgrund ihrer schräggestellten Frontscheibe wirkten sie deutlich moderner. Ungewohnt waren auch die gesickten Seitenwände.

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Die Bilder zeigen unbearbeitete Rohlinge von i.Materialise im Material Prime Grey. Dieses Material zeichnet sich durch ausreichende Härte und Stabilität und glatte Oberflächen aus, die leicht bearbeitet werden können.

Eine Nahaufnahme zeigt die feine Schichtdicke, die lediglich am Dach auffällt und dort leicht mit Feile / Schleifpapaier bearbeitet werden kann:

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Wird fortgesetzt.

 

Literatur zur Kieler Straßenbahn:

  • Höltge, Dieter: „Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland“, Band 8: Schleswig-Holstein, EK-Verlag, Freiburg, 2002.
  • Mausolf, Andreas: „Die Straßenbahn in Kiel“, Verlag Schweers + Wall, Aachen, 1990.

Zugerkennung


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Vorheriger Teil

Es stellt sich die Frage, wie die Erkennung von Zügen erfolgen soll. Die im Modellbahnbereich übliche Methode mit Reed-Kontakten wollte ich nicht machen, da dafür alle Fahrzeuge mit Schaltmagneten versehen sein müssen, wovon ich Abstand nehmen wollte. Eine Erkennung über mechanische Schalter schied ebenfalls aus, da hier die Gefahr besteht, dass Fahrzeuge am Schalter hängenbleiben oder sogar entgleisen können. So blieb nur eine berührungslose Erkennung übrig. Da ich die Fahrzeuge nicht verändern wollte, entschloss ich mich, eine Erkennung über eine Lichtschranke zu realisieren.

Um keine Probleme mit störendem Lichteinfluss zu haben, entschied ich mich für das IR-Emitter-Detektor-Paar K153P von Temic, das problemlos auch mit einem Abstand von mehreren cm zwischen Sender und Empfänger zurecht kommt.

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Mit einem 100kΩ Widerstand am Detektor ist sichergestellt, dass ein sauberer TTL-Pegel abgegriffen werden kann. Mit folgendem kleinen Programm habe ich die Bauteile getestet:

void setup() {
 // initialize digital pin 13 as an output.
 pinMode(13, OUTPUT);
 pinMode(10, INPUT);
 
}
// the loop function runs over and over again forever
void loop() {
 if (digitalRead(10)==HIGH)
 digitalWrite(13,HIGH);
 else digitalWrite(13,LOW);
}

Wenn man keine IR Detektorkarte zur Hand hat, so kann man die Funktionalität der IR-Diode leicht mit einer Digitalkamera prüfen, da der CCD-Sensor auch infrarotes Licht aufnehmen kann. In der Kamera erscheint die Infrarotquelle als heller Lichtpunkt.

Nachdem die Pulldownwiderstände aus der Schaltung entfernt wurden, konnte alles in die Module eingebaut werden und die Schaltung auf Funktionalität getestet werden. Die Verbindung erfolgt über steckbare Lüsterklemmen.

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Li.Gl. und Re.Gl. sind die Kontakte für das abschaltbare Gleisstück. Mit Hilfe eines 4 Kanal Relais Board werden diese stromführend geschaltet, wenn das zugehörige Signal grün zeigt.

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Ich schalte bei den Stoppstellen beide Schienen. Bei Oberleitungsbetrieb sind beide miteinander verbunden, allerdings sind die Module auch für Unterleitungsbetrieb geeignet, daher müssen die beiden Schienen separat umschaltbar sein.

Auf Düsseldorfer Seite sind die Lichtschranken bereits installiert (blau: Sender, schwarz: Empfänger).

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Auf der Ratinger Seite existiert bisher nur ein Testaufbau.

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Wird fortgesetzt.