November 2026
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Leoliner als Messingmodell

Im Jahr 2006 wurde auf der Innotrans in Berlin von der Leoliner Fahrzeugbau Leipzig ein neues Niederflurfahrzeug vorgestellt. Mit einem NF-Anteil von 60% ist das Fahrzeug behindertengericht und aufgrund der einfachen Bauweise auch für Betriebe mit schlechteren Gleiskörpern geeignet.

Derzeit fahren die Leoliner in Leipzig und in einer kürzeren Version auch in Halberstadt.

Im Modell entstand dieses Fahrzeug ein Jahr später.

Messingmodell unlackiert

Messingmodell in der Farbgebung der Leipziger Verkehrsbetriebe

Stadtbahnwagen M als Messingmodell

Ein prägendes Fahrzeug für den Straßenbahnverkehr in Essen war und ist immer noch der Stadtbahnwagen M.

Dieser wurde Anfang der 70er Jahre von der Fa. Düwag entwickelt und das erste Fahrzeug dieser Serie, das Fahrzeug mit der Nummer 1001, wurde 1975 an die EVAG ausgeliefert, um den Fahrzeugpark, der bis dato aus Großraum- und Gelenkwagen des gleichen Herstellers bestand, zu modernisieren.

Der Siegeszug des M-Wagen – die normalspurige Variante heißt entsprechend N-Wagen – war unaufhaltsam und neben den zahlreichen Betrieben in NRW entschlossen sich auch Augsburg und Nürnberg, entsprechende Fahrzeuge anzuschaffen.

Eine ausführliche Beschreibung des Fahrzeugs ist dem folgenden Buch „Die Stadtbahnwagen der Typen M und N. Entwicklung – Technik – Einsatz“  zu entnehmen.

Die sechsachsige Variante des M-Wagens entstand vor einigen Jahren bei der Firma Lima, unter anderem in den Ausführungen von Mülheim und Bochum. Diese Fahrzeuge zeichneten sich aber nicht durch herausragende Fahreigenschaften aus, außerdem entsprachen sie nicht der Essener Ausführung, so dass ich mich entschloss, die Essener Varianten im Modell exakt nachzubilden.

Grob lassen sich die Essener M-Wagen in 3 Gruppen aufteilen:

  • Serie 1000
  • Serie 1100 mit der Unterserie 1150 mit Klapptrittstufen
  • Serie 1400

Die Unterschiede liegen sowohl im optischen Bereich (andere Dachaufbauten, unterschiedliche Details in den Seitenwänden, andere Anordnungen der Leuchten), als auch im elektrischen Bereich (Schützen- oder Choppersteuerung).

So ergeben sich im Modell nun die folgenden 3 Varianten:

M8 1001

M8 1165

M8 1404

 

Umspuren auf H0m

Hallo zusammen,
nach erfolgreichen Bau des ersten Moduls meiner Tramanlage (s. Bild an Wolfgang) stand bei mir auch das Problem mit Meterspurfahrzeugen an, da ich lediglich ein Kleinserienmodell in H0m hatte.
Ein ZGT6 der Bogestra sollte nun ebenfalls vorbildgerecht auf Meterspurgleisen fahren können.
Da ich von vornherein ausgeschlossen habe, die original Radsätze zu bekommen, habe ich die Normalspurradsätze einfach umgespurt. Mit einer Zange geht sowas natürlich nicht, da sich die Backen der Zange nicht parallel zu einander bewegen, sondern schiefwinklig, was zur Folge hat, daß irgendwas krumm wird.
Ich habe – jetzt kommt es – die Räder mit einem kleinen Schraubstock zusammengedrückt und damit es auch passend wird, zwei kleine Hülsen gefeilt, die genau der Hälfte des Maßes entsprechen, um die die Spurweite von H0m kleiner ist als die von H0. Der Innendurchmesser der Hülse ist größer als die Stärke der Achse, so daß sich die Achse beim Umspuren in die Hülse bewegen kann. Ich hab mal ein Bildchen zur Verdeutlichung beigefügt.

Wenn man nun die Achse zusammen mit den zwei Hülsen in den Schraubstock einspannt, kann man exakt auf H0m umspuren. Zur Sicherheit habe ich teilweise die Räder mit Sekundenkleber gesichert.

Der Ästhet kann natürlich die Überstehenden Achsstummel noch abfeilen, da man diese aber nicht sieht, habe ich sie stehen gelassen.

Video: Die Rheinbahn in 1:87

Die Rheinbahn gibt es jetzt auch in 1:87. Hier gibt es das Video (externer Link nach Youtube).