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Modellschiffe in 1:1250

Beginnen möchte ich mit dem Linienschiff SMS Deutschland von 1905:

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Deren Schwesterschiffe Schlesien und Schleswig-Holstein waren auch im 2. WK noch im Einsatz.

Einen deutlichen Entwicklungschritt stellen die (Groß-)Linienschiffe SMS Oldenburg von 1910 (rechts) und SMS Kaiser von 1911 dar.

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Hier alle 3 zusammen:

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Passend zu Minashima habe ich auch Schiffe der kaiserlichen japanischen Marine.

1899 wurden mehrere Panzerkreuzer in Europa bestellt, in Deutschland die Yakumo (rechts) und in Frankreich die Azuma (links).

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2 Jahre zuvor wurde in Glasgow die etwas kleinere Asahi auf Kiel gelegt (Nicht mit dem gleichnamigen Bier verwechseln
😀 ). Obwohl das Linienschiff etwas kürzer als die beiden Panzerschiffe war, hatte es etwa die 1,5fache Verdrängung.

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Und hier die kleine Flotille im Ganzen:

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Ein anderer Modellbau

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Beim Modellbau sollte man nicht kleinlich an seinen Systemgrenzen hängen bleiben, sondern auch mal nach Links und Rechts schauen. So findet man Anregungen für Materialien, Techniken etc., die einem bei der eigenen Bastelei weiterhelfen können. Ein Beispiel ist der extrem dünne Gummifaden von EZ Line, mit dem ich bei Minashima die Oberleitung realisiert habe.

Um den Kopf etwas frei zu bekommen und mich abzulenken, habe ich angefangen, Modellschiffe im Maßstab 1:1200 bzw. 1:1250 zu bauen. Revell bietet z.B. sehr günstige Bausätze an, die man dann natürlich noch nach Belieben verfeinern kann.

So entstand u.a. das Modell der japanischen Yamato

und das der deutschen Bismarck

 

Mit kommt es dabei nicht auf historische Korrektheit an, sondern bei mir steht der Spaß am Basteln im Vordergrund. So hängt die schwarz-rot-goldene Fahne an der Bismarck und Bismarck und Yamato schwimmen friedlich nebeneinander  😆

Ich nützte dies auch, um das Altern etwas zu üben.

Optisch faszinierend finde ich jedoch noch ältere Schiffe und zwar die aus der wilhelminischen Zeit. Von der Firma Navis gibt es unzählige Fertigmodelle aus Metall von Schiffen jedweder Art. Diese sind aus Metall gegossen und gemessen an dem winzigen Maßstab ausreichend detailliert. Allerdings sind sie nur schlicht lackiert und feinere Details wie Masten oder Takelagen fehlen vollständig.

Diese habe ich am Modell des 1904 in Kiel gebauten Linienschiff SMS Deutschland nachgebildet. Das Schiff trägt hier den Anstrich, der von 1898 bis 1910 bei deutschen Schiffen im Ausland üblich war.

SMS Deutschland in tropischen Gewässern

Ich überlege jetzt noch, wie ich das Modell beflaggen werde  😀

 

In diesem Zusammenhang möchte ich ein paar Links empfehlen:

Geschichte und Kriegsschiffe der Kaiserlichen Marine

 

 

Scaleworld.de
Kaiserliche Marine   Kaiserliche Marine 1871-1919
Private, nichtkommerzielle historische Aufarbeitung über die Schiffe der Kaiserlichen Marine

 

 

 

 

 

Empfehlenswerte Webseite http://www.hespedam.nl

Ich möchte an dieser Stelle auf die Webseite eines niederländischen Modellstraßenbahners aufmerksam machen: www.hespedam.nl

Die Seite ist zwar vollständig auf Niederländisch, aber der Google Übersetzer kann dabei helfen. Die tollen Fotos der Modelle und Anlage sind auf jeden Fall sehr sehenswert.

Die fiktive Stadt Hespedam wird von seinem Bürgermeister Niek schön in Szene gesetzt und man bekommt auch einen Einblick in die Werkstätten.

Viel Spaß beim Betrachten.

 

 

Die Flensburger Straßenbahn

Der Wagenpark der Flensburger Straßenbahn war sehr überschaubar.

So gab es bis zum 2. Weltkrieg die folgenden Serien:

  1. 1907: Tw 1 – 11, Busch/AEG,später verglast und zu ATW und Beiwagen umgebaut, zwischen 1943 und 1953 ausgemustert
  2. 1912: Tw 12 – 23, Busch / AEG, später zu ATW und Beiwagen umgebaut, zwischen 1955 und 1972 ausgemustert
  3. 1925: Tw 24 – 26, HAWA / SSW, Vierachser, verkauft bzw. bis 1957 ausgemustert
  4. 1926: Tw 27 – 32, HAWA / SSW, 2 zu ATW A1 und A2, 1973 ausgemustert, Rest bis 1960 ausgemustert
  5. 1926: Tw 33 – 36, HAWA / SSW, 1973 ausgemustert

Nach dem Krieg wurden 1951 und 1952 5 Verbandstyp Triebwagen beschafft, die ebenfalls bis Betriebseinstellung 1973 in Dienst waren.

Die Vorkriegsbauserien habe ich nun sämtlich als 3D Konstruktion entworfen:

1. Serie:

Mein Modell stellt die Ausführung mit verglasten Plattformen dar, wie die Fahrzeug später im Dienst waren. (Bilder anklicken zum Vergrößern)

Tw1

 

Dieses Modell kann mit dem Halling Varioantrieb motorisiert werden. Aufgrund der Vorgaben des Varioantriebes mussten Kompromisse beim Achsstand eingegangen werden.

2. Serie:

Gegenüber der 1. Serie waren die Fahrzeuge deutlich länger und die Plattformen waren von vornherein verglast. Auch dieses Modell kann mit dem Vario-Antrieb motorisiert werden.

Tw12

 

3. Serie:

Für die Strecke nach Glücksburg wurden große Vierachser mit passenden Beiwagen angeschafft, die jedoch nach kurzer Zeit überflüssig waren, da die Strecke nach Glücksburg unwirtschaftlich war. Ein Triebwagen, sowie ein Beiwagen wurden nach Rostock verkauft. Die übrigen Fahrzeuge wurden in den 50er Jahren ausgemustert, da sie für die Stadtlinien nicht sinnvoll eingesetzt werden konnten.


4achser_1a

4achser_bw_1

 

4. Serie:

Ähnlich den Vierachsern wurden Zweiachser für die Stadtlinien beschafft.

TW32_2
s

5. Serie:

Bis auf geringfügig längere Plattformen sind diese Fahrzeuge baugleich zu denen der 4. Serie. Tw 36 aus dieser Serie ist das einzige heute noch erhaltene Fahrzeug aus Flensburg.

TW36_5

 

Die Modelle der 4. und 5. Serie können mit dem Reko-Antrieb von Halling motorisiert werden.

Hier etwas zu den Überresten der Straßenbahn in Flensburg.

 

Update 29.04.2013

Zwischenzeitlich konnte ich einige Modell fertigstellen.
Unbenannt

Unbenannt

Unbenannt

Unbenannt

Überreste der Straßenbahn in Flensburg

Beim Besuch von Flensburg konnten wir noch die letzten Überreste der 1973 eingestellen Straßenbahn in der Norderstraße (jetzt Fußgängerzone) entdecken.

An mehreren Gebäuden hingen noch Befestigungshaken und Rosetten.

Ich habe zwei davon fotografisch festgehalten.

Je weiter man Richtung Nordertor geht, um so mehr Überreste findet man.

Am Südermarkt ergibt sich folgender Damals-Heute-Vergleich:

IMG_2344

(Bildzitat aus Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland, Band 8, ca. 1930)

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Das Gebäude zur Linken, sowie das markante Eckhaus sind auch heute noch vorhanden. Die Straßenbahn ist durch den Bus ersetzt und Autos bestimmen das Straßenbild. Ab dem Südermarkt ist die vorherige Strecke, die von der Straßenbahn befahren wurde, heute eine Fußgängerzone.

 

 

Links und Literatur zur Flensburger Straßenbahn:

Abriss des Tausendfüßlers in Düsseldorf

Im Rahmen der Innenstadtentwicklung wird nun die in den 60er Jahren gebaute Hochstraße abgerissen, um durch einen Tunnel ersetzt zu werden. Ich persönlich denke, dass ein Tunnel besser ist, man denke nur an die Entwicklung der Rheinpromenade als der Rheinufertunnel fertig gestellt war. Was mir jedoch nicht gefällt, ist die Bebauung des Jan-Wellem-Platz, aber das ist halt meine persönliche Meinung.

Heute habe ich ein paar Fotos vom Abriss gemacht. Es ist schon ein sehr ungewohnter Anblick und wirkt schon jetzt heller als zuvor. Alle Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.

Hier am Anfang der Immermannstraße befand sich unter der Hochstraße ein Parkplatz.

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Freier Blick zur anderen Straßenseite:

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Die evangelische Johanneskirche wurde in dieser Perspektive von der Rampe der Berliner Allee verdeckt:

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Trümmer der Brücke vor der IHK:

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Aus nördlicher Richtung arbeiten sich 2 Bagger Richtung Süden vor. Die Bagger sind ungefähr an der Stelle, wo die Straßenbahn den Tausendfüßler unterquert haben:
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Hier eine Nahaufnahme der zwei orangen Nager:

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Alle Straßenbahnen, die vorher den Jan-Wellem-Platz berührt haben, müssen nun großräumig diese Gegend umfahren. Hier gibt die Seite der Rheinbahn nähere Informationen.

Weitere Informationen sind bei der Stadt Düsseldorf zu finden.

Zum Abschluss ein paar Bilder aus vergangenen Jahren, die den Straßenbahnbetrieb unter dem Tausendfüßler zeigen:

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